Koi überwintern: ab wann der Teich winterfest sein muss

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Koi & Teichbewohner
Veröffentlicht am
08. Jan. 2026
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Koi überwintern: ab wann der Teich winterfest sein muss
Zugefrorener Gartenteich mit freigehaltenem Eisloch und dampfendem Luftheber an einem klaren Wintermorgen.

Koi überwintern problemlos im Teich, wenn drei Bedingungen stimmen: ausreichende Tiefe, ruhiges Wasser und ein offener Gasaustausch. Alles andere ist Zubehör. Die Vorbereitung beginnt nicht beim ersten Frost, sondern im Oktober, wenn das Wasser unter 12 Grad fällt und der Teich seine letzte gründliche Pflege des Jahres bekommt.

Winterruhe verstehen: vier Grad sind das Ziel

Ab etwa 8 Grad stellen Koi das Fressen ein und sammeln sich in der Tiefzone, wo das Wasser konstant um vier Grad bleibt. Diese Schichtung ist ihr Überlebensprinzip. Deshalb gilt: Pumpen und Luftsprudler im Winter nie in die Tiefe hängen, sondern auf halbe Höhe, sonst wird die warme Bodenschicht weggerührt und den Tieren die Ruhekammer genommen.

Teich winterfest machen: die Oktoberliste

Vor dem ersten Frost gehören erledigt:

  • Laub und Mulm vom Grund absaugen, sie zehren Sauerstoff;
  • Filter reinigen und frostsicher weiterbetreiben oder leerlaufend einwintern;
  • Eisfreihalter mit kleinem Luftheber installieren;
  • ein Notstromkonzept für längere Ausfälle überlegen.

Eisdecke managen: offen halten, nie aufschlagen

Ein faustgroßes Loch im Eis genügt für den Gasaustausch. Halten Sie es mit einem Eisfreihalter oder schwacher Belüftung offen. Niemals das Eis aufhacken: die Druckwellen versetzen die Tiere in Stress, der in der Winterruhe gefährlicher ist als die Kälte selbst.

Der Winter ist für Koi keine Krise, sondern ein Programm. Unsere Aufgabe ist nur, es nicht zu stören.

Kontrollieren Sie wöchentlich Eisloch und Technik, aber lassen Sie die Tiere in Ruhe. Ein Koi, der im Februar träge im Tiefwasser steht, ist nicht krank, er macht genau das Richtige.

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